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Ex-Schüler (23) ersticht Lehrer (58) wegen schlechter Noten

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Ex-Schüler (23) ersticht Lehrer (58) wegen schlechter Noten

Beitrag  Baron am Di Feb 23, 2010 1:02 am

Ludwigshafen. An einer Berufsschule in Ludwigshafen hat am Donnerstag ein 23-jähriger Mann aus Wut über schlechte Noten einen ehemaligen Lehrer getötet. Der Tatverdächtige wurde wenig später von der Polizei festgenommen werden, nachdem er zuvor noch durch das Schulgebäude gelaufen war und dabei mit einer Schreckschusspistole um sich geschossen hatte. Weitere Verletzte gab es nicht. Der 23-Jährige gestand die Tat. Als Motiv gab er in seiner ersten Vernehmung "eine sehr große Wut" auf den 58 Jahre alten Lehrer an, weil dieser ihm zu schlechte Noten gegeben habe.

Nach Angaben von Oberstaatsanwalt Lothar Liebig betrat der 23-Jährige gegen 10.00 Uhr den Schulkomplex im Ludwigshafener Stadtteil Mundenheim, in dem drei Berufsschulen untergebracht sind.

Bewaffnet mit einem Messer mit feststehender Klinge und einer Schreckschusspistole sei er zunächst in ein Nebengebäude gegangen.
Dort traf er auf den 58-Jährigen und attackierte ihn mit dem Messer.
Den Verletzungen des Opfers zufolge sei es dabei offenbar zu einem Kampf gekommen, sagte Liebig. Der 58-Jährige blieb schwer verletzt auf der Kellertreppe des Gebäudes zurück, wo er kurz nach Eintreffen der Rettungskräfte starb.

Der 23-Jährige lief unterdessen ins Hauptgebäude der Schule, wo er durch mehrere Stockwerke rannte und dabei mehrere Schüsse mit der Schreckschusswaffe abgab. In einem Fall habe er dabei auch auf den Rektor der Schule gezielt, der aber ebenso unverletzt blieb wie ein weiterer Lehrer, der von dem Täter attackiert wurde. Schließlich entzündete der 23-Jährige laut Liebig im Gebäude eine Art bengalisches Feuer, wodurch Feueralarm ausgelöst und auch die Polizei alarmiert wurde. Unmittelbar danach trafen vier Beamte an der Schule ein, die den 23-Jährigen überwältigten. Zuvor hatte er nach Aufforderung der Polizisten seine Waffe niedergelegt.

Nach dem Auslösen des Feueralarms verließen die rund 2000 Schüler, die sich nach Angaben der Ludwigshafener Schuldezernentin Cornelia Reifenberg zu diesem Zeitpunkt in der Schule aufhielten, das Gelände.
Der Komplex wurde zugleich von einem Großaufgebot an Einsatzkräften abgesperrt und durchsucht, um auszuschließen, dass sich nicht doch noch weitere Täter in dem weitläufigen Gebäudekomplex befanden.
Der 23-Jährige war laut Oberstaatsanwalt Liebig bislang strafrechtlich nicht aufgefallen. Nach eigener Aussage habe er die Schule bereits 2004 verlassen. Gegen ihn wird nun wegen Mordes ermittelt. Er soll am Freitag dem Untersuchungsrichter vorgeführt werden.

Die Schule, an der sich der Vorfall ereignete, ist Teil eines Berufsschulzentrums im Ludwigshafener Stadtteil Mundenheim. An den drei Schulen werden insgesamt rund 7400 Schüler von etwa 330 Lehrern unterrichtet. Bis Montag wird dort kein Unterricht stattfinden. Laut Schulbehörde soll aber ein Betreuungsangebot für Schüler, Eltern und Lehrer durch den schulpsychologischen Dienst, Traumatherapeuten und die Notfallseelsorge angeboten werden. (ddp)

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